Interview mit Hure – so läuft es ab im Puff

Bericht Hure packt aus – Ronja (27) aus Hamburg: Nach dem Büro ins Bordell. Mein Zweitjob als Edel-Hure. Ihr Kapital sind ihre dicken Titten. Hiermit bringt die Prostituierte jeden Schwanz zum Abspritzen!

Hure

So läuft es wirklich ab im Bordell! Prostituierte packt aus:

Wie viel verdient sie als Hure – Welche Freier sie bedient – Was sagen ihre Verwandten zu ihrem Job? Warum arbeitet sie als Prostituierte? Wir haben nachgefragt und Ronja schildert pikante Details aus ihrem Arbeitsalltag als Edel-Hure.

Ronja (27), Beruf Prostituierte: „Ich bin nicht billig, sondern willig!“

Bis zu ihrem 24. Lebensjahr verlief der Alltag richtig bürgerlich, ja fast schon spießig. Morgens ging Ronja ins Büro und arbeitete acht Stunden als Empfangsdame bei einem mittelständischen Unternehmen. „Der Job war schon okay, nur mit dem Geld war ich fast ständig knapp. Ich gehe gerne mit meinen Freundinnen shoppen und das geht eben in den Geldbeutel“, sagt die Bürokauffrau aus Hamburg. „Eine Bekannte aus dem Fitnesscenter gab mir dann den entscheidenden Tipp, der mein Leben verändern sollte. Anfangs hatte ich noch Hemmungen es mit den Freiern zu machen, aber mit der Zeit war es ein Job wie jeder andere – nur das Geld stimmt eben“, äußert sich Ronja zu ihrer Tätigkeit als Prostituierte in einem Hamburger Nobel-Bordell.

Du arbeitest tagsüber ganz normal weiter als Bürokaufrau. Warum noch den bürgerlichen Job?

Ronja: Die Arbeit als Prostituierte macht mir schon viel Spaß. Ich weiß aber nicht, ob ich das auch noch mit 40 machen will. Aus diesem Grunde behalte ich meine „normale“ Arbeit erstmal weiter bei.

Wissen deine Arbeitskollegen und dein Chef von deinem Nebenjob?

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Ronja: Um Gottes Willen! Die dürfen davon natürlich nichts wissen. Es ist zwar unwahrscheinlich, aber ich habe ständig Angst, dass mein Chef oder ein Arbeitskollege auch mal das Bordell besucht, indem ich arbeite.

Und deine Verwandten, Eltern und Bekannten. Wissen die, was du machst?

Ronja: Die wissen nichts. Nur meine beste Freundin Melanie weiß von meinem Zweitjob.

Wie viele Freier hast du denn täglich?

Ronja: Bei mir zählt eher Klasse statt Masse. Ich bediene bis zu vier Kunden pro Abend. Danach ist Schluss, denn ich bin auch keine billige Bordsteinschwalbe.

Was kosten denn deine Dienste als Hure?

Ronja:  Das kommt ganz drauf an, was der Kunde für Vorlieben hat. Pro Stunde nehme ich 300 Euro und der Eintritt ins Bordell kostet noch mal 50 Euro. Für Sonderwünsche muss der Kunde dann noch extra zahlen.

Was meinst du mit Sonderwünschen?

Ronja: Na ja, in der bezahlten Stunde bekommt der Freier Oral- oder auch Vaginalverkehr. Wenn aber z.B. BDSM Spiele verlangt werden, dann muss ein Aufpreis bezahlt werden. Ich werde gelegentlich auch als Domina tätig.

Was für Männer kommen zu dir ins Bordell?

Ronja: Das sind ganz normal Männer – allerdings bei meinem Preisniveau hauptsächlich Kunden mit höherem Einkommen. Viele Männer leben in einer festen Beziehung und wollen einfach nur mal ihre Fantasien verwirklichen, die sie mit ihrer Frau nicht ausleben können.

Gibt es auch Grenzen, die du nicht machen würdest?

Ronja: Klar. Auch ich mache nicht alles für Geld. Unter anderem würde ich z.B. Natursektspiele nicht machen. Das ist mir einfach zu ekelig.

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Hast du einen festen Freund?

Ronja: Nein, ich bin zurzeit solo. Meine Arbeit lässt sich mit einer festen Beziehung einfach nicht vereinbaren bzw. ich habe noch keinen Mann gefunden, der meinen Nebenjob akzeptieren würde.

Was sind deine Träume und Wünsche?

Ronja: In ein paar Jahren möchte ich genug Geld verdient haben, um einen eigenen Club aufzumachen, wo ich dann die Chefin bin und andere Mädels für mich arbeiten lasse. Ach ja, einen festen Lebenspartner suche ich auch noch. Jemand, der mich so akzeptiert, wie ich bin. Wer weiß, vielleicht finde ich ja bald einen tollen Mann.

Vielen Dank für das Gespräch.

Prostituierte – Mein Job ist Sex – Alltag als Hure

Mein Job ist Sex: ZDF-Dokumentation über Prostituierte und ihr Verhältnis zu ihren Müttern

Welche Auswirkungen hat es auf eine Familie, wenn die Tochter ihr Geld mit Sex verdient? Der Film „Mein Job ist Sex – Familiengeheimnis Prostitution“ von Gesine Müller und Robert Wortmann, den das ZDF am Dienstag, 27. November 2012, 22.15 Uhr in seiner Reihe „37°“ ausstrahlt, begleitet zwei Frauen, die im Sexgewerbe arbeiten. Es ist auch die Geschichte zweier Mutter-Tochter-Beziehungen, die sehr unterschiedlich mit dem Thema umgehen.



Amateursex

Bianca (31) wächst in Mannheim auf. Nach dem Realschulabschluss kommt sie durch einen „Freund“ zur Prostitution und verdient gleich am ersten Tag 600 Mark. Für ihre Mutter Christiane ist es ein Schock, als ihre Tochter ihr das Geheimnis beichtet. 2005 zieht Bianca nach Hamburg und wird zu einer der gefragtesten Prostituierten in der Hansestadt. Als sie in Heidelberg 2010 als Geschäftsführerin ein Bordell übernimmt, hofft die Mutter, dass Bianca nun nur noch Unternehmerin im Milieu ist. Aber Bianca geht zurück nach Hamburg. Christiane verurteilt ihre Tochter nicht, macht sich aber große Sorgen, besonders als sie Biancas „Arbeitsplatz“ in der Herbertstraße sieht.

„Vanessas“ Mutter Karin (56) hingegen hat den Kontakt abgebrochen. Sie lebt in einem Dorf bei Bayreuth, in dem jeder jeden kennt. Vor vier Jahren hat „Vanessa“, die als Escort-Dame zuletzt mehr als 2000 Euro pro Nacht verdiente, ihren Beruf öffentlich gemacht. Acht Jahre arbeitete die 33-Jährige mit Unterbrechungen als Prostituierte. Inzwischen hat sie aufgehört, ihr Abitur nachgemacht und ein Studium angefangen. Nach 12 Jahren Funkstille wünscht sie sich eine Versöhnung mit der Mutter.